Das sicher wirkende Rodentizid zur
Bekämpfung von Schadmäusen im Forst.
Erd- und Rötelmäuse zählen zu den wichtigsten forstlichen Schadmäusen. Ihre Nagetätigkeit führt zum Ausfall von Jungpflanzen und ganzer Kulturen. Überwachen Sie deshalb besonders im Herbst und Winter Ihre gefährdeten Flächen auf Mäusefraß.
Bei Notwendigkeit einer Bekämpfungsmaßnahme empfehlen wir den Einsatz von Arrex-E.
Wirkungsweise Arrex-E
Die Mäuse zerknabbern die geschmacksintensive Zellglasfolie, um an die mit dem Wirkstoff Zinkphosphid behandelten Sonnenblumenkerne zu gelangen. Nach deren Aufnahme entwickelt sich durch Speichel und Säfte des Magen-Darm-Traktes der wirksame Phosphorwasserstoff. Dieser beeinflusst spezielle Fermentsysteme sowie den Blutfarbstoff und lässt die Maus sehr schnell verenden. Die einmalige Aufnahme ist tödlich.
Anwendungsempfehlungen
Die Anwendung setzt die Notwendigkeit der Bekämpfung voraus (NS 648).
Die Auslage erfolgt im Herbst und Winter, wenn Futtermangel zu erwarten ist. Bevorzugt gefährdet sind vergraste Aufforstungen und Naturverjüngungen, sowie Saatbeete und Kulturen in Baumschulen.
Bei der verdeckten Auslage kommen Theysohn-Köderstationen (Bedarf ca. 10 – 12 Stück je ha) bzw. Retrupor-Einweg-Köderstationen (Bedarf ca. 80 Stück je ha) zum Einsatz. Die Theysohn-Köderstationen werden mit ca. 50 Ködern befüllt und im Abstand von ca. 30 x 30 m platziert. Die Retrupor-Einweg-Köderstationen werden mit ca. 15 Ködern befüllt und im Abstand von ca. 10 x 12 m ausgelegt. Nach 3 – 4 Wochen werden die Stationen erstmalig kontrolliert und gegebenenfalls nachbeködert, bis keine Aufnahme mehr erfolgt.
Vorteile von Arrex-E-Ködern:
- Durch die Zellglasfolie sind die attraktiven Sonnenblumenkerne besonders lang gegen Feuchtigkeit und Schimmel geschützt und auch unter Schneelagen beständig
- Keine Aufnahme durch Langschwanzmäuse
- Keine Wasserschutzgebietsauflage
- Durch den schnellen Wirkstoffabbau sind keine Schäden an Nichtzielorganismen zu erwarten
Wirkstoff: 30 g/kg Zinkphosphid
Anwendung: Spezialköder in Folien zur Bekämpfung der Erd- und Rötelmaus im Forst.
Für ganzjährige, verdeckte Ausbringung in geeigneten Köderstationen. In der Zeit von November bis Januar ist die offene Ausbringung (streuen zwischen die Kulturpflanzen) erlaubt.
Bedarf: 2000 Stück/ha. Eimer mit 2000 Folien
Zulassungsende: 31.12.2014
Aufbrauchsfrist: 31.12.2016