Man kann mit einmaligem Ablesen der Kompaßskala abschätzen, wie die Lichtverhältnisse zu den Jahres- und Tageszeiten sein werden. Vor allem für den Gebirgswaldbau in der Alpenregion geeignet, z. B. bei Naturverjüngungen. Auf der Kompaßscheibe ist eine halbkugelförmige Plexiglaskuppel angebracht, worauf sich der Himmel und der umliegende Bestand widerspiegeln. So entsteht ein Abbild der Licht- und Schattenwirkung. Mit der Kompaßskala kann durch visuelle Projektion der Himmelsflächen die jährliche Sonnenscheindauer bzw. Schattenwirkung für den Standort abgelesen werden. Man erhält somit eine gute Orientierung für waldbauliche Entscheidungen.